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Fragen zu Color Tools?

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DIETMAR WEGENER
Color Management

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Farbtonentwicklung.

25.000 neue Formeln jährlich.

Glassflakes, hochchromatisches Rubinrot, brillantes Prismasilber: Der Variantenreichtum der Serienlackierung wächst. Spies Hecker reagiert auf die Anforderungen in der Serie und entwickelt in seinen weltweiten Farbtonlaboren bis zu 25.000 neue Farbtonformeln im Jahr. 

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Pro Monat werden im Color Labor im belgischen Mechelen durchschnittlich 100 neue Formeln erstellt. In Shanghai in China sind es rund 500. Weitere Farblabore der Reparaturlackmarke befinden sich in Tlalnepantla in Mexiko und in Front Royal, Virginia, USA.

So kommt man weltweit auf etwa 25.000 neue Farbtonformeln im Jahr. Die Farbtonentwicklung erfolgt dabei überall nach standardisierten Schritten, um stets zum selben Farbtonergebnis zu gelangen.


“ Im Farblabor ist es unsere Aufgabe, jedem Lackierer    
in der Werkstatt den richtigen Farbton zur    
Verfügung zu stellen, den er für die     
fachgerechte Lackinstandsetzung benötigt.    

” 
Ann De Clerck, Axalta Color Marketing EMEA

 

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1. Essentiell: Informationen sammeln.

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Zunächst ist es sehr wichtig, herauszufinden, welche Farbtöne auf welchen Modellen im kommenden Jahr erscheinen werden.

Daher werden die Farbtonprogramme der Automobilhersteller sowie Farbtonstandards der Automobilserie für alle neuen Farbtöne zusammengetragen.

2. Reparaturformeln für jede Nuance.

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Ein Fahrzeug, das einige Jahre auf der Straße unterwegs war, oder auch Farbtöne, die an unterschiedlichen Produktionsstandorten der Serie lackiert wurden, weichen unter Umständen vom offiziellen Standardfarbton ab.

Das Colour Marketing sammelt deshalb Fahrzeugteile, um so einen Überblick über die Farbtonvarianten zu erhalten. Dazu werden Varianten und Service-Formeln angelegt.

3. Enger Kontakt zum Pigmenthersteller.

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Um aktuelle Colour-Trends direkt aufzunehmen und gegebenenfalls neue Pigmente einzuführen, steht das Colour Team in engem Kontakt mit den Pigmentlieferanten.

4. Farbtonentwicklung.

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Der Farbton wird mithilfe einer speziellen, unternehmenseigenen Software entwickelt. Die Mitarbeiter des Farbtonlabors nutzen zusätzlich das Mikroskop, um die Art des Effektes zu identifizieren.

Die nötigen Farbtonmessungen werden digital mit dem Farbtonmessgerät durchgeführt. Auf Basis der eingegebenen Daten und Messergebnisse berechnet die Software einen ersten Vorschlag für eine Farbtonformel.

5. Spritzmuster erstellen.

  • The proposed colour formulas are applied using robots.
The proposed colour formulas are applied using robots.
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Für die Applikation der Farbtonvorschläge werden Spritzroboter eingesetzt, um sicherzustellen, dass alle Farbtonlabore das Material mit derselben Methode auftragen und die Applikation unter Werkstattbedingungen stattfindet.

6. Prüfung unter verschiedenen Lichtbedingungen.

  • Checking under different light conditions.
Checking under different light conditions.
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Ist der Lack getrocknet, wird der Farbton mit der Standardvorlage verglichen. Einen erheblichen Einfluss auf die Farbtonwirkung hat die Art des Lichtes, die auf das Fahrzeug scheint. Daher wird der Farbton bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen geprüft. Falls notwendig, führt der Nuancier mit Unterstützung der Software weitere Korrekturschritte durch, um zur gewünschten Farbtonformel zu gelangen.

 

7. Vom Labor in die Werkstatt.

Phoenix Software

Ist der Farbton freigegeben, wird die entsprechende Farbtonformel in die Colour-Software CRplus oder Phoenix eingepflegt. Diese ist dann für jeden Lackierer sichtbar.

Zeitversetzt erfolgt das Update der Farbtonmuster im Color Index.